Sportliche Heimat für Profis und Nachwuchs von Bayer 04
Neue Planung mit kleinerer Fläche und mehr Grün
Mehrwert für Monheim am Rhein und die Region

Der Bayer 04 Campus

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Eine neue Planung. Besser für alle.

Gut für die Bürger

Neue Strecke für Jogger und Radfahrer am Rande des Campus – hier entsteht Raum für Freizeit und Sport in Monheim am Rhein.

Gut für die Umwelt

Der Campus wird grüner – durch einen ökologisch aufgewerteten Offenlandkorridor. Das ist gut für Anwohner, Tiere und Umwelt.

Gut für die Region

Der Campus sorgt für 150 neue Arbeitsplätze, Aufträge für regionale Unternehmen und Kooperationen für den Sport vor Ort. 

Gut für den Fußball

Optimale Bedingungen für 250 Profis und Talente, die sich in Monheim am Rhein bereit machen für den Profisport. 

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Die Nachbarn

Der Campus verändert die Umgebung – das ist Bayer 04 bewusst. Deshalb plant der Verein seinen Campus mit großem Abstand zu den Anwohnern, gezieltem Lärm- und Lichtschutz und möglichst wenig zusätzlichem Verkehr.

Die Entscheider

Im Dialog findet man die besten Lösungen. Deshalb ist die neue Planung im Dialog mit Politik, und Verwaltung entstanden. Am Ende entscheidet die Monheimer Politik im Bebauungsplanverfahren über den Bayer 04 Campus und seine Ausgestaltung. Dort werden auch die Bürger wieder eingebunden.

Das ist neu an den Plänen

Bayer 04 hat zugehört. An den ersten Ideen gab es Kritik von Bürgern und Politik. Darum hat der Verein den Plan für den Campus komplett überarbeitet: 

Weniger Fläche, weniger Plätze

Zum zweiten Mal hat Bayer 04 die Fläche des Campus deutlich reduziert. Ursprünglich hat der Verein nach 30 Hektar gesucht. In der neuen Variante sind es nur noch 14,8 Hektar – und 10,5 statt ursprünglich 12,5 Trainingsplätze.

Mehr Grün

Von den Veränderungen profitieren Flora und Fauna. Der Grünkorridor wird teilweise um fast 40 Prozent breiter und von Bayer 04 angelegt und gepflegt. Das Wäldchen bleibt bestehen und wird an den Offenlandkorridor angebunden. Dieser steht dann ausschließlich Tieren und Pflanzen zur Verfügung. Und wird nicht mehr landwirtschaftlich genutzt.

Mehr Abstand

Der breitere Grünkorridor schafft deutlich mehr Abstand zu den Nachbarn: An manchen Stellen sind es 60 Prozent mehr als ursprünglich geplantWeitere Maßnahmen wie eine gezielte Bepflanzung sorgen für deutlich besseren Schutz vor Licht und Lärm. 

Weniger Versiegelung

Durch die neue Planung und Anordnung der Gebäude reduziert sich die versiegelte Fläche. Das Funktionsgebäude rückt an den Straßenrand und das Parkhaus entsteht auf bereits versiegelten Flächen.  

Kein zusätzlicher Verkehr

Das Parkhaus soll auf dem benachbarten Gelände von Bayer Crop Science entstehen. Das bedeutet: Kein zusätzlicher Autoverkehr durch Parkplatzsuchen in den benachbarten Wohngebieten. 

Mehr Energie

Ein Großteil der benötigten Energie wird der Campus selbst erzeugen – mit modernen Technologien wie Photovoltaik oder Geothermie. Überschüssige Energie kann ins Netz eingespeist werden. Davon könnte Monheim profitieren. Zum Beispiel durch eine gemeinsame Energiegenossenschaft, die hilft, das energetische Potenzial des Standorts über den Campus hinaus in die Stadt zu tragen und die Klimaziele schneller zu erreichen. Zudem könnten Bürger und Unternehmen von stabileren Energiepreisen profitieren.

Campus to go

Der Campus und die neue Planung kurz erklärt

Mehrwert für Monheim am Rhein

neue Arbeitsplätze
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Investitionskosten für die Stadt
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europäischer Spitzenclub in Monheim
0
neue Wege für Freizeitnutzung
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geprüfte Alternativflächen
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Platzhalter
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Das interessiert mich

Hier finden Sie die Details zu den Themen rund um den Campus, nach denen Bayer 04 oft gefragt wird.

Bayer 04 sucht seit rund zehn Jahren nach einer Fläche für den Campus und hat in dieser Zeit in Abstimmungen mit den Bezirskregierungen in Köln und Düsseldorf 70 Flächen begutachten lassen. Es hat sich gezeigt, dass keine der Flächen im zur Verfügung stehenden Zeitrahmen realisiert werden kann. Daher wurde Bayer 04 von Seiten der Politik die Fläche gegenüber des Bayer Crop Science-Geländes in Monheim vorgeschlagen. Für einen Teil der Fläche gibt es bereits gültige Bebauungspläne (55M und 59M). Dort dürfte Bayer derzeit Gebäude mit einer Höhe von bis zu 24 Metern errichten. 

Bayer 04 schafft mit dem geplanten Campus ein Zuhause für rund 250 Sportler. Ein großer Teil davon sind Spieler aus den Profi-Mannschaften. Der überwiegende Teil sind junge, ambitionierte Sportler von der U8 bis zur U19, deren Talent Bayer 04 unter bestmöglichen Bedingungen in Monheim entwickeln möchte.

Bayer 04 ist ein privater Investor. Sowohl das Bebauungsplanverfahren als auch der Bau und der Betrieb werden nach Abstimmung mit der Bayer AG von Bayer 04 finanziert. Für die Stadt Monheim entstehen keine Investitionskosten. Steuergelder fließen nicht in das Projekt. Monheim profitiert. Es entstehen 150 neue Arbeitsplätze. Bayer 04 wird nach Möglichkeit regionale Firmen und Dienstleister für den Bau und Betrieb einsetzen. Zudem  wird der Grünkorridor von Bayer 04 ertüchtigt, aufgewertet und gepflegt.

Der Klub will zeigen, wie nachhaltig Spitzensport sein kann. International anerkannte Experten erarbeiten ein Energie- und Wasserkonzept, das Maßstäbe bei der Einsparung von Ressourcen setzen wird. Bayer 04 ist in Kontakt mit Hochschulen, Universitäten und Forschungsinstituten, um aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse in das Projekt einfließen zu lassen. Untersucht werden neue Kunst- und Hybridrasensysteme mit optimierten Materialkreisläufen, insbesondere solche, die aus recyclingfähigen Kunststoffen bestehen, sowie neue Verfüllungen für Kunstrasensysteme, Filtersysteme für Mikroplastik und organische Düngealternativen. 

Es gibt seit langem in diesem Bereich einen Korridor für Landtiere. Er beginnt an der Bleer Straße und führt über die Robert-Koch-Straße und den Heerweg auf das Gebiet, auf dem der Campus entstehen soll. Um den Wildtieren das Passieren zu ermöglichen, wird der Grünkorridor im Vergleich zu ursprünglichen Planungen um fast 40 Prozent breiter und von Bayer 04 angelegt und gepflegt. Die geplanten Abstände zur angrenzenden Bebauung liegen zwischen 115 und 260 Metern.  Auch der ktuell teilweise dysfunktionalen Teilbereich des Grünkorridors würde von Bayer 04 ertüchtigt, aufgewertet und gepflegt.

Unabhängige Gutachter bestätigen: Durch den Campus würde sich das Kaltluftgeschehen nur unwesentlich ändern. Das liegt auch daran, dass es auf dem Areal vor allem flache Fußballplätze und nur ein einziges, ebenfalls flaches Funktionsgebäude geben wird.  

Mit einem eigens entwickelten Wassermanagement reduziert Bayer 04 die Auswirkungen auf Mensch, Tier und Umwelt auf ein absolutes Minimum. Wasser soll im Kreislauf geführt werden, Synergien zu umliegenden Nutzern werden geprüft. Das Regenwasser soll nicht in den Kanal entwässert werden, sondern dem Grundwasser wieder zugeführt werden.

Ob und wie viele Natur-, Kunstrasen- und Hybridrasenplätze es auf dem Campus geben soll, hängt von mehreren Faktoren ab. Neben der Frage, welche Plätze ideal für die verschiedenen Trainingsszenarien sind, ist deren Auswirkung auf Natur, Klima, Energie- und Wasserverbrauch sowie auch die Nutzungsintensität der Platzarten mitentscheidend. Dazu ist Bayer 04 aktuell im Austausch mit Entwicklern, Gutachtern und den zuständigen Fachabteilungen der Behörden.

Bayer 04 plant auf dem neuen Campusgelände Kunstrasenplätze ausschließlich mit ökologisch nachhaltigen Füllungen (z. B. Kork, Olivenkernen oder Mais) einzusetzen sowie Natur- und Hybridrasenflächen anzulegen. Um den Eintrag von Mikroplastik in die Umwelt zu minimieren, integriert Bayer 04 zudem von Beginn an Filtersysteme in das Entwässerungskonzept, die an Rinnen, Gullys und Schächten eingesetzt werden und Mikroplastikpartikel aus dem Abwasser zurückhalten bzw. deren Auswirkungen – etwa bei Starkregen – reduzieren.

Der Bayer 04 Campus soll Maßstäbe für den nachhaltigen Bau und Betrieb setzen. Die Energiebedarfe werden derzeit in einer Machbarkeitsstudie ermittelt, damit im nächsten Schritt nachhaltige Konzepte zum Bau und zur Betrieb der Anlage entwickelt werden können. Grundsätzlich wird bereits jetzt nach Synergien mit bestehenden Energiequellen im Umfeld gesucht und werden verschiedene nachhaltige Energien geprüft. 

Wenn eine Mehrheit im Rat ihre grundsätzliche Zustimmung signalisiert, präzisieren wir die konkrete Ausgestaltung, schreiben die nötigen Gutachten fort und gestalten die Pläne im Dialog mit der Stadt Monheim und den Bürgern weiter aus. Ab 2032 wird die A1 in Leverkusen ausgebaut. Dort fallen dann Trainingsplätze von Bayer 04 weg. Bis dahin soll der Campus bezogen sein. 

Bayer 04 sucht seit rund zehn Jahren nach einer Fläche für den Campus. Die DFL hält eine Distanz von maximal 15 Kilometern oder eine Fahrzeit von höchstens 20 Minuten für vertretbar. Zuletzt hatte die Monheimer Ratsmehrheit den Klub gebeten, die Umsetzung des Campus auf mehreren anderen Fläche im Bereich des Buschbergsees zu prüfen, die teilweise auf Monheimer und teilweise auf Leverkusener Stadtgebiet liegen. Diese Gebiete eignen sich jedoch nicht für das Projekt – wie mittlerweile mehrere fachliche Stellungnahmen bestätigt haben. Vor allem der Naturschutz, aber auch Leitungstrassen, der nach der Störfallverordnung nötige Abstand zum Crop Science-Campus und Infrastrukturprojekte der Stadt Monheim verhindern einen Campus in der benötigten Größe an diesen Standorten. 

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Präsentation der Informationsveranstaltung am 08. Juni 2026 
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